Referenten 2010 und 2011

Beat Schäfer, Kantor

Beat Schäfer, *1955, Primarlehrerpatent, Lehrdiplom Klavier, Kantor und Schulmusiker. Seit dem 18. Lebensjahr leitet er Chöre, u.a. 14 Jahre als Schulmusiker an der Kantonsschule Hohe Promenade und 17 Jahre als Leiter der Kantorei Meilen (mit 8 Chören, inkl. Singschule). 1994 Leiter der Kantorenschule Zürich, 1999 Studienleiter Kirchenmusik an der HMT, seit 2007 Leiter Chor – Orgel – Kirchenmusik an der ZHdK.

Pascal Mösli, Theologe und Supervisor MAS

Studium der Theologie in Bern und Madurai (Indien), Weiterbildung als Supervisor und Coach am IAP (Institut für angewandte Psychologie in Zürich). Tätigkeiten als Radiojournalist in Bern, als Pfarrer in Thun, als Verantwortlicher in einem kirchlichen Bildungshaus in Zürich sowie als Gründungsmitglied der Geschäftsleitung einer Organisation im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung in Bern. 

Seit 20 Jahren selbständige Tätigkeit als Berater, Dozent und Projektleiter für Organisationen vornehmlich in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Kirche. Seit 4 Jahren zudem Co-Leiter der Seelsorge am Inselspital in Bern.

Tobias Willi, Organist

Tobias Willi (*1976) studierte von 1997 bis 2003 an der Hochschule für Musik Basel mit den Hauptfächern Orgel bei Guy Bovet (Lehr- und Solistendiplom mit Auszeichnung) und Klavier bei Heinz Börlin und Jürg Wyttenbach (Lehrdiplom mit Auszeichnung). Vom Herbst 2003 bis im Sommer 2005 setzte er sein Studium im Rahmen eines „Cycle de Perfectionnement“ am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (CNSMDP) in der Orgelklasse von Olivier Latry und Michel Bouvard fort. 

Seit dem 1.1. 2007 ist Tobias Willi als Hauptorganist der ref. Kirchgemeinde Pfäffikon ZH tätig. Daneben konzertiert er als Orgelsolist im In- und Ausland, betätigt sich jedoch auch als Klavierbegleiter, in verschiedenen Duo-Besetzungen, mit Chören und mit Orchestern; Auftritte im Rahmen renommierter Konzertzyklen und Festivals (Lucerne Festival 2004, Festival di Magadino 2003, Toulouse-les-Orgues 2004, Festival „Présences“ 2005 in Paris, Printemps de Bourges 2005, Festival di Treviso 2006, Notre-Dame de Paris…). Die französische Musik des 19. bis 21. Jahrhunderts bildet einen Schwerpunkt seines Wirkens, das aber auch verschiedene Uraufführungen (Jean-Pierre Leguay, Michel Roth, Raphaël Gogniat u.a.), Improvisation oder das vierhändige Orgelspiel umfasst. Als „Duo Iridolon“ tritt Tobias Willi regelmässig mit dem Wiener Saxophonisten Lars Mlekusch auf.

Seit dem Frühlingssemester 2010 unterrichtet Tobias Willi als Dozent für Orgel und Improvisation / liturgisches Orgelspiel an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Gleichzeitig engagiert er sich im Vorstand der Association Jehan Alain (Romainmôtier), im Beirat des Werner Wehrli-Fonds (Aarau) und bei den Musikalischen Begegnungen Lenzburg. Im Sommer 2000 war Tobias Willi Finalist am internationalen Orgelwettbewerb von Chartres (F); im Juni 2003 wurde ihm der “Hans Balmer-Preis“ des Basler Organistenverbandes verliehen.

www.tobiaswilli.ch

Stefan Heller, Umweltnaturwissenschaftler

Stefan Heller (*1972) studierte an der ETH Zürich Umweltnaturwissenschaften mit Fachvertiefung Biologie. Seit 1998 ist er Leiter des SVS-Naturschutzzentrums Neeracherried im Zürcher Unterland – einem Feuchtgebiet, wo sich Vögel wie die Nachtigall bestens beobachten oder erlauschen lassen. Dort ist er vor allem in den Bereichen Umweltbildung und Naturschutz tätig. Sein Spezialgebiet ist die Ornithologie. An Kursen für Laien und Fortgeschrittene vermittelt er seit 12 Jahren die Geheimnisse von Vogelkunde und Vogelgesang. Dass er nicht Cellist wurde, führt er unter anderem darauf zurück, dass ihm die nötige Selbstdisziplin für stundenlanges Üben fehlte. So spielte er halt in der Freizeit mit dem Quartett «Olebiskwi» halb oder ganz freie Musik, pflegt aber seit bald zwanzig Jahren auch den Umgang mit seriöser Musik im Rahmen eines Klavierquartetts. Damit er neben seinen beruflichen und familiären Verpflichtungen musikalisch nicht aus dem Tritt kommt, lässt er sich immer wieder für Produktionen im Schnittbereich von Musik, Kabarett und Wissenschaft einspannen, so für Diplomfeiern, Hochzeiten, Wohnungsabdankungen, Geburtstage und Kirchenmusiktage. Im Jahr 2010 Auftritt als Prof. Vögeli im Rahmen der Produktion «Mehr als nur Gezwitscher» – einem kabarettistisch-musikalisch-ornithologischen Programm zusammen mit der Musikschule Dielsdorf ZH.

www.birdlife.ch

Hansueli Bamert, Kantor

geboren 1962,  in Wangen SZ aufgewachsen 
erste musikalische Erfahrungen als Ländler- und Tanzmusiker in Kinder- und Jugendjahren
als 15-Jähriger erster Orgelunterricht bei Urs Werner Haubold und Rolf Wäger
nach der Matura im Kollegium Nuolen Studien an der Musikhochschule Zürich: Orgel bei Dr. Bernhard Billeter (Lehr- und Konzertdiplom), Schulmusik und Chorleitung (Kantorenschule bei Beat Schäfer)
1980 – 1993 Kirchenmusiker in Siebnen SZ
seit 1993 Musiklehrer an der K+S Kantonsschule MNG Rämibühl, Zürich
seit 1993 Organist an der Kirche St. Peter und Paul, Winterthur und seit 1996 auch Leiter der Chöre (Kinder-, Jugend-, Kirchenchor)
 

Martin Rohr, Austellungsmacher

www.schmauderrohr.ch

David Schenk, Organist

David Schenk studierte Orgel bei Rudolf Meyer an der Musikhochschule Winterthur und Romanistik in Zürich und Genf. Er war 17 Jahre Organist in den evang.-ref. Kirchgemeinden Rebstein und Diepoldsau-Widnau-Kriessern und ist seit 2006 Kirchenmusiker in Oberrieden.

Roland Wächter, Musikredaktor DRS 2

Roland Wächter machte erste musikalische Erfahrungen als Sängerknabe der Stiftsschule Einsiedeln; er studierte Germanistik und Anglistik. Seit 1984 ist er Musikredaktor bei Schweizer Radio DRS 2, ab 1995 war er für 10 Jahre auch Redaktionsleiter „Musikjournalismus“ und wurde 2010 Musikproduzent im Studio Zürich. Er ist der Autor von zahlreichen Interviews, Komponisten- und Interpretenporträts, CD- und Konzertkritiken.

 

 

Karl Scheuber, Chorleiter

Karl Scheuber war über lange Jahre Lehrer an der Kantonsschule Küsnacht und Studienbereichsleiter für Schul- und Kirchenmusik, Dirigieren an der jetzigen ZHdK. Heute ist er Präsident der Alumniorganisation netzhdk der ZhdK. 

Über all die Jahre hat er viele Chorformationen geleitet, darunter während mehr als 30 Jahren Zeit den Singkreis der Engadiner Kantorei. Er war auch Leiter und Co-Leiter des Musikpodiums der Stadt Zürich.

Zur Zeit dirigiert er den schmaz – schwuler männerchor zürich, das Vokalensemble Cantapella, den Chor des Altersheims Sydefädeli sowie den Psychor. Er wird auch die nächsten Projekte des Vokalensembles „Consonans“ leiten. Er macht Coachings in Chorleitung und für Organisationen. Immer wieder stellt er sich für Projekte mit Neuerer Musik und/oder mit musiktheatralischer Arbeit zur Verfügung. Sein Interesse gilt wieder vermehrt der chorisch-musikalischen  Basisarbeit auf allen Alterstufen, er ist Kantonaldirigent des Zürcher Kantonalen Gesangvereins.
 

Riesch Biert

Der Bündner Pianist Risch Biert (geb. 1960 in Chur) studierte am Konservatorium Zürich (Lehrdiplom bei Jürg von Vintschger) und an der Musikhochschule München (Konzertausbildung, Meisterklasse bei Klaus Schilde). Es folgten Meisterkurse und Privatunterricht bei Irwin Gage (Liedbegleitung), Warren Thew (Schüler von Claudio Arrau) und Sergiu Celibidache (Kurse am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Mainz). Risch Biert erhielt verschiedene Preise und Auszeichnungen: Studienpreis des Migros-Genossenschafts-Bundes, Kiwanis Musikpreis, Concours Piano 80 (Winterthur 1988), Förderpreis der Bündner Regierung sowie 1999 den Rätoromanischen Radio- und Fernsehpreis.

http://risch-biert.ch/

Michael Eidenbenz

Michael Eidenbenz, *1962, ist Organist, wirkte während 17 Jahren als Musikpublizist (u.a. für den Tages-Anzeiger, 2000-2002 Chefredaktor „Dissonanz“) und ist seit 2007 als Direktor des Departements Musik der ZHdK regelmässig mit Bewerbungssituationen konfrontiert. 

Daniel Fueter

1949 in Zürich geboren, Klavierstudium an Konservatorium und Musikhochschule Zürich, Lehr- und Konzertdiplom. Seit 1973 musikpädagogisch und administrativ in verschiedenen Funktionen tätig (unter anderem 2003 bis 2007 Rektor der Hochschule Musik und Theater Zürich, 2006 bis 2008 Präsident von Suisseculture). Die kompositorische Tätigkeit umfasst musiktheatralische Werke und Bühnenmusiken, konzertante Vokalkompositionen und Kammermusik. Daniel Fueter tritt als Liedbegleiter auf und unterrichtet Liedgestaltung am Departement Musik der Zürcher Hochschule der Künste und in Meisterklassen in Europa. Ehrendoktor der Musikakademie Gheorgiu Dima der Universität Klausenburg, Ehrensenator der Musikhochschule Karlsruhe, Träger der „Hans-Georg Nägeli-Medaille“ für Kulturvermittlung der Stadt Zürich. Vater von zwei Töchtern, Grossvater einer Enkelin und eines Enkels. Verheiratet mit der Pianistin Eriko Kagawa.

Eugenio Giovine

Eugenio Giovine ist 1974 in Genua (I) geboren. 1989 hat er sein Orgelstudium am Konservatorium „A. Vivaldi“ in Alessandria (I) begonnen, wo er unter der Leitung von Letizia Romiti das Studium mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Zusätzlich studierte er Komposition bei Antonio Galanti, sowie Cembalo bei Andrea Coen. Er hat internationale Kurse unter der Leitung von bedeutenden Organisten, unter anderem René Saorgin, Adalberto Martinez Solaesa und Reinhard Jaud, besucht. In Zürich absolvierte er ab 2001 zum einen ein Orgelstudium bei Peter Reicher und Stefan Johannes Bleicher an der Musikhochschule und zum anderen die Kantorenschule bei Beat Schäfer. Nach dem Abschluss dieser beiden Ausbildungen im Jahre 2006 bildete er sich während drei Semestern im Bereich Jazz und Pop an der Jazz-Schule in Zürich weiter, wodurch er auch dieser Leidenschaft gerecht werden konnte. Zur Zeit arbeitet er als Organist in der Zwinglikirche in Zürich, als Chorleiter in Meilen und als Kantor in Winterthur Wülflingen.

Theo Haupt

 

Ursula Jaggi

Ursula Jaggi studierte Orgel an der Musikhochschule Winterthur bei Rudolf Meyer und an Akademie für Schul- und Kirchenmusik Luzern bei Monika Henking, wo sie 1991 mit dem Konzertreifediplom mit Auszeichnung abschloss. Das Lehrdiplom für Klavier erlangte sie bei Hans Rudolf Boller in Winterthur. Kurse u.a. bei Harald Vogel und L.F.Tagliavini ergänzten ihre Ausbildung. Seit ihrer Ausbildungszeit betätigt sie sich auch als Chorleiterin, u.a. als Assistentin beim Stadtsängerverein St.Gallen. Sie hat breite Unterrichtserfahrung als Klavierlehrerin an der Musikschule Flawil, als Assistentin an der Orgelklasse der Musikhochschule Winterthur Zürich, beim SMPV und als Dozentin an der Orgel Teilzeit-Ausbildung der Musikhochschule Zürich. Sie konzertiert regelmässig auf Orgel und Cembalo. Seit 1994 ist sie Organistin an der Stadtkirche Winterthur.

Andreas Jost

Andreas Jost studierte Orgel bei Rudolf Meyer, Ludger Lohmann (Solistenexamen), Naji Hakim, David Sanger und Pater Theo Flury (Improvisation). Von 1998-2007 war er Organist der Reformierten Kirchgemeinde Stäfa, dort mitunter Initiant und künstlerischer Leiter der Reihe Bach im Herbst, einer Konzertreihe in Zusammenarbeit mit der Lesegesellschaft Stäfa und der Kinderkonzerte. Daneben entfaltet er eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland und macht Rundfunkaufnahmen. An verschiedenen Wettbewerben erhielt er Preise, u.a. den ersten Preis am Internationalen Orgel-Interpretations-Wettbewerb Nürnberg sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Auftragswerks des «Siemens Arts Program» zugesprochen. Andreas Jost ist Organist am Grossmünster Zürich und Hauptfach-Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Zürich.

Ulrich Meldau

 

Nicolas Plain

Nicolas Plain wurde 1971 geboren. Er studierte Oboe bei Louise Pellerin und Peter Fuchs. Heute ist er Mitglied des Orchesters „Camerata Cantabile“ und der Ensembles „Quattro Colori“ und „Die Taschensymphoniker“. Als Dirigent arbeitet Nicolas Plain mit Chören in Pfäffikon ZH, Uster und im Furttal zusammen. Sein Kantorenstudium absolvierte er bei Beat Schäfer und Karl Scheuber an der Musikhochschule Zürich. Im Jahr 1997 wurde Nicolas Plain Kantor der reformierten Kirchgemeinde Pfäffikon. Er pflegt ein breites Repertoire von der Renaissance über die grossen Chorwerke mit Orchester bis zur modernen Unterhaltungsmusik. Für Kinder hat er bisher fünf Musicals geschrieben. In Pfäffikon leitet er die Singgemeinde, drei Kindersinggruppen, den e-motion-Chor, den Musikkreis und die alle zwei Jahre stattfindenden Gospelprojekte. Er wirkt bei der Leitung des „Ten Sing Pfäffikersee“ mit und engagiert sich in der Bandarbeit.

Gabriela Schöb

Gabriela Schöb studierte Musikwissenschaft, arbeitete als Schulmusikerin und hat ein Chorleitungsstudium an der Kantorenschule in Zürich (Hochschule für Musik und Theater) gemacht. Sie arbeitet als Chorleiterin und Kantorin an der reformierten Kirche und Musikschule in Thalwil. Als freie Journalistin war und ist sie tätig für den Tages-Anzeiger, DRS 2 und die NZZ.

 

Christoph Wartenweiler

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